Zögern

Mein Gedicht drückt leise
Die Klinke herunter
Schleicht sich
Durchs Zimmer
Tritt an mein Bett
Flüstert was Hitziges
Schlüpft unter die Decke
Und streift mir
Das Hemdchen ab
Es bedeckt mich
Mit Küssen
Lässt mich nicht locker
Dringt in mich ein
Ich könnt mich begeistern
Gewinne an Tempo
Beginn schon zu glühen
Verlass meine Umlaufbahn
Du
Schwankst noch
Im Dunkeln
Lehnst noch
Im Rahmen
Zupfst noch nervös
An deiner feuerroten Krawatte

© Evelyn Fomm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.