Meta

Auf einer Bank,
Ganz selbstvergessen,
Saß Meta.
Ich werd‘ den Anblick nie vergessen.
So schön, so schlank.
Ich war sofort von ihr besessen.
Weil es bei ihr genauso war,
Ging bald es vor den Traualtar.
Sie war so lieb, – ein süßes Ding.
Ich nannte sie mein Schmetterling.
Sie nannte mich mein Falter.
In tiefer Liebe schenkte ich ihr,
Geschmeide und so manche Rose.
Wir sind jetzt mit den Kindern vier.
Sie nennt mich nur noch Alter,
Trägt meist ’ne Überweitenhose
Und ist für mich Meta – morphose.

© Bernd Fengler

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