gehe ich in mich

gehe ich in mich,
ist es ein wenig zum fürchten
wie damals auf der kellertreppe
als kind.

alles steht und liegt
abschiedsbereit
im spärlichen licht
verdrahteter lampen.

modrige gewölbe
und stille,
vergessene erinnerung,
erinnertes vergessen.

an gekalkter wand
hängen schwermut
und schmerzen
wie spinnengeweb.
anlehnung sucht verrostet
mein kinderfahrrad,
das alte möbel struktur.

halt finden meine füße
auf den gepflasterten steinen.
eingeschrieben ins dunkel
verharren glaube und zukunft,
der männer ganzer liebestrost.

© Michael Starcke